Vienna Capitals – Steinbach Black Wings Linz
📅 Grunddurchgang 38: Freitag, 9.Jänner, 19:15 Uhr, Steffl Arena
📺 Livestream: sporteurope.tv
Für die Steinbach Black Wings Linz warten an diesem Wochenende zwei harte Auswärtstrips. Dabei kommt es für die Linzer Mannschaft am Freitagabend zum dritten Aufeinandertreffen mit den Vienna Capitals und dem nächsten direkten Duell in der Tabelle.
Vienna Capitals – Steinbach Black Wings Linz
📅 Grunddurchgang 38: Freitag, 9.Jänner, 19:15 Uhr, Steffl Arena
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Mit zurückgewonnenem Selbstvertrauen und noch mehr Energie starten die Stahlstädter morgen in die nächste intensive Phase. Innerhalb von zehn Tagen steigen dabei fünf Spiele, zwei davon vor heimischer Kulisse und drei auf fremdem Eis. Das erste Spiel der beiden Mannschaften konnten die Hauptstädter auf heimischem Eis mit einem knappen 7:6 für sich entscheiden. Das zweite und letzte Aufeinandertreffen ist schon lange her- dabei mussten sich Linden Vey und Co. im “HalloWien-Special” mit 1:4 geschlagen geben. Seither bestritten die Capitals 20 weitere Duelle, in welchen sie neun für sich entscheiden konnten. Mitunter setzten sie sich in zwei von drei Partien gegen Bozen klar durch, mussten auf der anderen Seite aber ein bitteres 1:6 in Salzburg hinnehmen. Außerdem spielen die Wiener seit November unter der neuen Leitung von Head Coach Kevin Constantine. Mit der Partie am vergangenen Montag, die mit 5:2 für die Hauptstädter endete, sammelte die Mannschaft von Kevin Constantine weitere drei Punkte und befindet sich aktuell auf dem achten Platz der Tabelle. Dabei trennt sie und die Linzer, die einen Platz dahinter liegen, nur ein Punkt. Aufpassen müssen die Linzer am Freitag vor allem auf den Wiener Top-Torschützen Linden Vey, der mit neun Toren und 26 Assists die interne Statistik anführt. Dicht dahinter folgt Carter Souch mit 15 Treffern und elf Assists. Mitch Hults belegt den dritten Platz und verzeichnet bisher insgesamt 22 Punkte.
Locker Room Update
Auf Seiten der Linzer konnte man in den letzten vier Partien neun Punkte einfahren und auch bei den Toren ordentlich anschreiben. Mit zwei Shutouts gegen Fehérvár und Villach und dem Sieg gegen Innsbruck verzeichneten Brian Lebler und Co. auf heimischen Eis insgesamt 15 Treffer. Während es in der Linz AG Eisarena durchaus positiv läuft, liegt der Fokus auf Seiten der Oberösterreicher klar auf einer Verbesserung in der Auswärtsbilanz. Diese zeigt sich in der laufenden Meisterschaft bislang katastrophal und so sammelten die Stahlstädter gerade einmal neun Punkte auf fremdem Eis. Ausschlaggebend dafür ist vor allem der Start, den das Team von Head Coach Philipp Lukas zu oft verschläft. Zum letzten Mal gelang in einem Auswärtsspiel der erste Treffer Ende November im Spiel gegen Graz.
Die Ausrede an zahlreichen verletzungsbedingten Ausfällen schwindet nach dem Jahreswechsel dankenswerter Weise. Seit dieser Woche ist auch Verteidiger Gerd Kragl wieder in den vollen Trainingsbetrieb eingestiegen, über sein Comeback wird jedoch spontan entschieden. Außerdem wird Thomas Höneckl nach seiner überstandenen Fußverletzung wieder als Back Up fungieren. Ansonsten gibt es für die Auswärtspartie gegen Wien keine Änderungen im Line-Up der Stahlstädter.
Zwei Tage nach dem Match gegen Wien geht es für die Steinbach Black Wings Linz weiter nach Laibach. Am kommenden Mittwoch kehren die Stahlstädter in die Linz AG Eisarena zurück und treffen dabei auf Budapest. Tickets für das Heimspiel sind online unter www.tickets.blackwings.at oder an der Abendkasse erhältlich.
Die Steinbach Black Wings sichern sich zwei wichtige Punkte gegen die Vienna Capitals. Nachdem sich die Gastgeber im Mittelabschnitt zurückgekämpft und die Partie in die Overtime gebracht hatten, sorgte Graham Knott in der Verlängerung schließlich für die Entscheidung.
Vienna Capitals – Steinbach Black Wings Linz 2:3 n.V. (0:2, 2:0, 0:0, 0:1)
Torschützen: 0:1 Graham Knott (12. Min), 0:2 Sean Collins (13. Min), 1:2 Zane Franklin (32. Min), 2:2 Zane Franklin (40. Min), 2:3 Graham Knott (63. Min)
Nach dem 3:0-Erfolg gegen den VSV reisten die Steinbach Black Wings am Freitag zum nächsten wichtigen Duell nach Wien. Thomas Höneckl kehrte nach überstandener Verletzung in das Line-up von Head Coach Philipp Lukas zurück, im Tor stand jedoch wie gewohnt Rasmus Tirronen, der sein Team aufs Eis führte. Die Heimmannschaft erwischte den besseren Start und setzte sich früh im Defensivdrittel der Linzer fest. Simon Burque versuchte es mit einem Schuss von der blauen Linie, den Shawn St-Amant jedoch abblocken konnte. Kurz darauf sorgte erneut ein Capitals-Verteidiger für Gefahr: Der Ex-Linzer Lorenz Lindner zog von der rechten Seite ab, verfehlte das Tor aber um wenige Zentimeter. Die Stahlstädter hatten in der Anfangsphase Probleme, sich zu befreien und selbst offensive Akzente zu setzen. Benjamin Lanzinger probierte es wenig später auf das kurze Eck, doch Tirronen machte sicher zu. Für die Oberösterreicher verbuchte Sean Collins den ersten Torschuss. Sein Abschluss geriet allerdings zu zentral und landete problemlos im Fanghandschuh von Evan Cowley. In der Folge fanden die Gäste besser ins Spiel. Shawn St-Amant kam aus dem Slot zur nächsten guten Möglichkeit, doch Cowley war erneut zur Stelle. Die Wiener wurden anschließend durch Carter Souch gefährlich, der sich im Zusammenspiel mit Zane Franklin bis zu Tirronen durchkombinierte. Der Linzer Schlussmann blieb geduldig, machte das lange Eck zu und vereitelte so den möglichen Führungstreffer der Capitals. Bei dieser Aktion kassierte Ken Ograjensek jedoch die erste Strafe des Abends, was den Wienern ihr erstes Powerplay einbrachte. Die Oberösterreicher überzeugten in Unterzahl, befreiten sich mehrmals stark und ließen den Hausherren kaum klare Abschlüsse zu. Wieder vollzählig übernahmen die Stahlstädter das Kommando. Graham Knott legte mit guter Übersicht für Ograjensek auf, dessen Direktabschluss jedoch erneut zu zentral ausfiel und Cowley nicht vor Probleme stellte. Nun erhöhten die Linzer deutlich den Druck und feuerten einen Abschluss nach dem anderen auf das Wiener Tor ab. Brian Lebler suchte nach einem gewonnenen Face-off das kurze Eck, traf aber direkt auf Cowley. Wenig später durften die mitgereisten Fans dennoch jubeln: Shawn St-Amant eroberte die Scheibe und legte im letzten Moment quer auf Graham Knott, der zum 1:0 ins leere Tor einschob (12. Minute). Damit war es das erste Mal seit November, dass die Oberösterreicher auswärts den ersten Treffer erzielten. Es dauerte nicht lange, bis die Linzer nachlegten. Emilio Romig behauptete auf der linken Seite stark die Scheibe und fand in der Mitte Sean Collins, der das Spielgerät zum 2:0 über die Linie drückte (13. Minute).Die Oberösterreicher waren nun so richtig in Fahrt und ließen die Scheibe gut laufen. Lebler kam mit der Backhand zu einer aussichtsreichen Möglichkeit auf den dritten Treffer, doch Cowley blieb dieses Mal der Sieger und verhinderte den Ausbau der Führung. In der Defensive wurde es danach brenzlig: Kristler verlor die Scheibe im Aufbau, sodass Leon Wallner allein auf Tirronen zulief. Würschl setzte stark nach, machte den Passweg zu und zwang den Angreifer selbst abzuschließen. Tirronen reagierte überragend und verhinderte das Gegentor. Mit einer 2:0 Führung für die Linzer ging es in die erste Pause.
Capitals kämpfen sich zurück
Im zweiten Abschnitt versuchten die Stahlstädter an das erste Drittel anzuknüpfen und Shawn St-Amant schloss vom rechten Pfosten ab, verfehlte das Gehäuse aber knapp. Henrik Neubauers Abschluss aus dem Slot fiel zu zentral aus und stellte Cowley vor keine Probleme. Wenig später brachte Maver die Scheibe von rechts in die Mitte und suchte Kristler, der den Pass nur um wenige Zentimeter verpasste. Kurz darauf versuchte es Cole Hults mit einem Schuss von der blauen Linie, doch Tirronen fing den Puck sicher mit der Fanghand ab. Ein Fehler von Travis Barron im Spielaufbau führte zur nächsten Strafe: Um den anlaufenden Wiener Stürmer zu stoppen, zog der gebürtige Kanadier die nächste Unterzahl. Somit ging ein weiteres Powerplay an die Capitals. Die Linzer zeigten jedoch erneut ein starkes Penalty Killing, machten die Räume eng und blockten zahlreiche Passversuche der Hausherren. Kurz darauf erhielt Julian Pusnik zwei Minuten wegen Crosschecks, während Nogier Nelson auf Seiten der Wiener wegen eines „Diving“-Vergehens ebenfalls zwei Minuten aufgebrummt bekam. Dadurch waren die Linzer nur kurz in Unterzahl, da Barrons Strafzeit wenig später ablief. Die Hausherren kamen nun immer besser in die Partie. Auf der rechten Seite tauchte Randy Gazzola gefährlich auf, scheiterte aber an Tirronen. Kurz darauf herrschte wildes Gestochere vor dem Linzer Tor und Zane Franklin drückte die Scheibe schließlich zum 1:2-Anschlusstreffer über die Linie (32. Minute). Wenig später kassierte Simon Bourque zwei Minuten wegen Haltens und die Oberösterreicher kamen zu ihrem ersten Powerplay. In Überzahl taten sich die Stahlstädter ebenfalls schwer Abschlussmöglichkeiten zu finden und die zwei Minuten verstrichen ohne nennenswerte Chance. Henrik Neubauer verwandelte wenig später einen Schuss ins untere Eck, die Schiedsrichter zogen jedoch direkt den Videobeweis heran und entschieden daraufhin auf kein Tor, womit es bei der knappen 2:1 Führung für die Oberösterreicher blieb. Zwei Sekunden vor der Pausensirene durften sich die Capitals über den Ausgleich freuen. Tirronen zeigte wenige Sekunden vorher noch einen starken Save, die Wiener verlagerte das Spiel jedoch schnell auf die andere Seite zu Zane Franklin der die Scheibe zum 2:2 Ausgleich in die Maschen feuerte (40. Minute).
Graham Knott schießt Linzer zum Sieg
Söllinger kam früh im letzten Drittel über die rechte Seite zum Abschluss. Cowley ließ den Puck zunächst prallen, sicherte ihn jedoch im Nachfassen souverän. Kurz darauf spielte Lebler die Scheibe in die Mitte zu Barron, dessen Abschluss jedoch deutlich zu hoch ausfiel. Die Capitals wurden durch Zane Franklin gefährlich, der den Puck von Carter Souch erhielt. Souch hatte sich zuvor mit einer starken Drehung an der Linzer Defensive vorbei gearbeitet. Tirronen blieb jedoch aufmerksam und klärte mit dem Schienbeinschoner. Kurz darauf prüfte Romig aus dem Slot Evan Cowley, der ebenfalls mit dem Schoner zur Seite abwehrte. Nach einer Strafe gegen Mitch Hults bot sich den Linzern das nächste Powerplay. Graham Knott kam gleich zweimal aus guter Position zum Abschluss, doch Cowley vereitelte beide Möglichkeiten und verhinderte den dritten Gegentreffer. Auch im zweiten Überzahlspiel des Abends gelang den Gästen kein zählbarer Erfolg. Die Linzer hatten in dieser Phase mehr vom Spiel, während die Capitals auf Kontergelegenheiten lauerten. Mitch Hults stürmte bei Gelegenheit sofort nach vorne und zog von der Mitte ab. Rasmus Tirronen verhinderte mit einer weiteren starken Parade den nächsten Gegentreffer. Die Stahlstädter schmissen in den letzten Minuten noch mal alles nach vorne konnten jedoch nicht mehr erfolgreich werden. Mit einem 2:2 nach 60 Minute ging es damit in die Overtime. Im drei gegen drei konnte Linden Vey alleine in Richtung Tirronen zufahren. Nach einem zuvor langem Shift fehlte dem Kapitän jedoch der letzte Zug zum Tor und Rasmus Tirronen verhinderte den Entscheidungstreffer. Nur einige Sekunden später schnappte sich Graham Knott die Scheibe und machte sich in Richtung gegnerischen Kasten auf. Der Topscorer der Linzer blieb eiskalt, tanzte Cowley mit einem Haken aus und verwandelte zum 3:2 Siegtreffer (63. Minute).
Bereits am Sonntag reisen die Stahlstädter nach Laibach zu den grünen Drachen. Das nächste Heimspiel steigt dann am Mittwoch, den 14.01 gegen Budapest. Tickets sind online unter tickets.blackwings.at sowie an der Abendkasse erhältlich.
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