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Pioneers Vorarlberg
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Steinbach Black Wings Linz
Steinbach Black Wings Linz
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16.11.2025 16:00 Uhr
Vorarlberghalle
win2day ICE Hockey League 25/26
Match Previews / Newsbeiträge

Black Wings im Ländle gefordert

Nachdem die Linzer gestern den Tabellenführer aus dem Pustertal bezwingen konnten geht es für Brian Lebler und Co. bereits morgen weiter ins Ländle. Dort treffen sie auf das Tabellenschlusslicht, die Pioneers.

Pioneers Vorarlberg – Steinbach Black Wings Linz

📅 Grunddurchgang 20: Sonntag 16. November, 16:00 Uhr, Vorarlberghalle

📺 Livestream: sporteurope.tv

Brian Lebler schoss seine Mannschaft gestern mit zwei Toren zum Sieg gegen die Pustertal Wölfe und damit zu weiteren wichtigen Punkten in der Tabelle. Nach dem Duell mit dem Spitzenreiter wartet morgen nun das andere Ende der Tabelle. Im ersten Duell der neuen Saison konnten sich die Oberösterreicher mit 5:2 klar gegen die Vorarlberger durchsetzen. Brian Lebler und Shawn St-Amant zeichneten sich dabei jeweils mit einem Doppelpack aus. Die Pioneers hingegen kämpfen in dieser Spielzeit weiterhin mit Konstanz und Effizienz. In 18 Partien setzte es 14 Niederlagen, und mit 67 kassierten Gegentoren stellen sie, hinter Innsbruck, die zweitschlechteste Defensive der Liga. Auch die Offensive kam bisher nicht richtig in Schwung und ist mit 33 Treffern die ungefährlichste der win2day ICE Hockey League. Trotz dieser Zahlen sollte man die Vorarlberger keinesfalls unterschätzen, denn sie überraschen immer wieder mit Siegen gegen Topteams. Unter anderem zwangen sie Salzburg in der Overtime und den KAC im Shootout in die Knie. Zusätzlich feierten sie gegen Fehérvár einen 4:1-Erfolg. Zum Auftakt nach der Länderspielpause lieferten sie sich mit ihrem direkten Tabellennachbarn aus Innsbruck ein hart umkämpftes Duell, das erst in der Overtime mit 3:4 verloren ging. In der internen Scorerwertung hat derzeit Casey Dornbach die Nase vorne. Mit vier Toren und sieben Assists ist er der verlässlichste Punktelieferant seines Teams.

Locker Room Update

Die Steinbach Black Wings zeigten im gestrigen Spiel einmal mehr Kampfgeist und Willensstärke, ehe Brian Lebler seine Mannschaft in der Overtime zum sechsten Heimsieg in Serie schoss. Auswärts taten sich die Stahlstädter in dieser Saison jedoch noch schwer, dieselbe Entschlossenheit wie zuhause auch auf fremdem Eis abzurufen. Gegen die Pioneers soll dies morgen gelingen. Da die Partie bereits um 16:00 Uhr beginnt, machen sich die Oberösterreicher schon um 8:00 Uhr früh auf den Weg ins Ländle. Es wird jedoch erneut einige Änderungen im Line-up von Head Coach Philipp Lukas geben. Luka Maver ist gestern unglücklich im Eis hängengeblieben und hat sich dabei eine Unterkörperverletzung zugezogen. Wie lange der Slowene ausfallen wird, soll ein MRT in den nächsten Tagen zeigen. Auch Andi Kristler machte gestern einen ungünstigen Schritt und musste während der Partie kurz in die Kabine. Der Österreicher hatte jedoch Glück und konnte im weiteren Spielverlauf wieder aufs Eis zurückkehren. Anstelle von Luka Maver wird Stefan Gaffal, nach überstandener Krankheit wieder ins Line-Up zurückkehren.

Nächsten Freitag geht es für die Mannschaft von Head Coach Philipp Lukas auswärts, gegen den amtierenden Meister aus Salzburg weiter. Das nächste Heimspiel steigt dann am 23.11 gegen die Drachen aus Laibach. Tickets hierfür sind online unter tickets.blackwings.at sowie an der Abendkasse erhältlich.

Stimmen:

Es wird unangenehm, sie spielen gut zuhause. Sie haben zuhause auch Klagenfurt besiegen können. Sie sind eine Mannschaft die in vielen Spielen drinnen ist, auch wenn sie die Siege noch nicht einfahren konnten ist es eine Mannschaft vor der wir auf der Hut sein müssen. Wir brauchen morgen unsere beste Leistung und all das was wir gestern investiert haben muss morgen dasselbe sein.
Head Coach Philipp Lukas
Wir dürfen uns von der Tabellensituation nicht täuschen lassen, wir wissen dort ist es schwer zu bestehen und dürfen sie auf keinen Fall unterschätzen. Wir müssen von Anfang an bestmöglich 60 Minuten oder wenn nötig auch mehr unser Eishockey spielen und dann müssen wir uns, wie man gestern auch gesehen hat, vor keinem fürchten.
Stefan Gaffal
Match Reports / Newsbeiträge

Linzer retten zweiten Auswärtssieg

Die Steinbach Black Wings feiern in Feldkirch einen 5:4-Auswärtssieg und sichern sich damit weitere wichtige Punkte. Die Oberösterreicher starten deutlich verbessert und können auch dank Doppelpack von Emil Romig immer wieder vorlegen. Im Schlussdrittel schleicht sich Müdigkeit ein und die Pioneers kommen noch einmal heran, können den Erfolg der Linzer aber nicht mehr verhindern.

Pioneers Vorarlberg- Steinbach Black Wings Linz 4:5 (2:2, 0:2, 2:1)

Torschützen: 0:1 Emilio Romig (6. Min), 1:1 Collin Adams (8. Min), 1:2 Stefan Gaffal (11. Min), 2:2 Marlon Tschofen (18. Min), 2:3 Emilio Romig (22. Min), 2:4 Graham Knott (29. Min), 3:4 Kevin Macierzynski (41. Min/PP), 3:5 Sean Collins (43. Min), 4:5 Eric Florchuk (59. Min)

Am Sonntagnachmittag trafen die Steinbach Black Wings auswärts auf die Pioneers aus Vorarlberg. Patrick Söllinger und Aljaz Predan fielen krankheitsbedingt aus, dafür gab Lorenz Lindner nach zwei Monaten Pause sein Comeback. Gegen den Tabellenletzten stand Thomas Höneckl zwischen den Pfosten. In den ersten zwei Minuten zeigten die Hausherren ein aggressives Forechecking und störten die Linzer früh im Spielaufbau. Folgerichtig gehörte ihnen auch die erste Möglichkeit, als sie sich schnell durch die Mitte kombinierten, der Abschluss segelte jedoch knapp am Kreuzeck vorbei. Kurz darauf kamen auch die Linzer zu ihrer ersten gefährlichen Chance. Graham Knott tauchte hinter dem Tor auf und versuchte es ins kurzen Eck, doch David Madlener machte rechtzeitig dicht. Im selben Shift war es erneut Knott, der aus der Distanz abzog. Emilio Romig hielt den Schläger in den Schuss und fälschte den Puck unhaltbar zur 1:0-Führung für die Linzer ab (6. Minute). Nach dem Führungstreffer übernahmen die Stahlstädter die Kontrolle und hatten wenig später durch Henrik Neubauer die nächste gute Möglichkeit, die jedoch ungenützt blieb. Wie aus dem Nichts kamen dann die Vorarlberger zum Ausgleich. Die Linzer brachten die Scheibe nicht aus der Gefahrenzone, Nathan Burke eroberte sie hinter dem Tor und passte direkt in die Mitte zu Collin Adams, der völlig frei abschließen konnte – 1:1 (8. Minute). Die Linzer ließen sich davon nicht beirren und machten im gleichen Tempo weiter. Ken Ograjensek prüfte Madlener von der rechten Seite, traf aber nur den Pfosten. Kurz darauf kassierten Collin Adams wegen Hakens und Ograjensek aufgrund eines Stockschlags die ersten Strafen, wodurch es im fünf gegen fünf weiterging. Louie Roehl visierte im nächsten Angriff das Kreuzeck an, verfehlte es jedoch knapp. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem beide Teams immer wieder zu guten Chancen kamen. In einer ähnlichen Situation wie beim ersten Treffer wurden die Linzer erneut gefährlich: Niklas Würschl zog von der blauen Linie ab, Stefan Gaffal fälschte ab und stellte auf 2:1 (11. Minute). Kurz darauf verlagerte sich das Spiel wieder auf die andere Seite, wo Cole Gallant sein Glück am kurzen Eck versuchte. Höneckl blieb jedoch aufmerksam und parierte sicher. Das erste Powerplay des Abends gehörte den Linzern, nachdem Kevin Macierzynski auf die Strafbank musste. In Unterzahl zeigten die Pioneers allerdings eine starke Defensivleistung und überzeugten mit gutem Stellungsspiel, wodurch die Linzer zu keiner nennenswerten Möglichkeit kamen. Kaum wieder bei fünf gegen fünf, probierte es Ramon Schnetzer mit einem Schuss von der blauen Linie. Thomas Höneckl behielt trotz des vielen Verkehrs vor seinem Kasten die Übersicht und konnte den Schuss parieren. Dann feuerte Marlon Tschofen in Richtung Tor, und obwohl Höneckl die Scheibe zunächst über das Gehäuse lenkte, prallte sie vom Glas hinter dem Tor ab und fand schließlich doch den Weg zum 2:2 in die Maschen (18. Minute). Mit diesem ausgeglichenen Spielstand ging es in die erste Pause.

Linzer nützen ihre Chancen eiskalt

Die Stahlstädter drängten zu Beginn des Mitteldrittels sofort auf den dritten Treffer. Travis Barron legte auf Ograjensek ab, der rechts lauerte und den Onetimer abfeuerte, den Madlener jedoch entschärfen konnte. Direkt danach wurde die zweite Linie erneut gefährlich, als Gerd Kragl den nächsten Warnschuss abgab, Madlener war wieder zur Stelle. Auf der Gegenseite parierte Höneckl einen Rückhandschuss sicher. Die Pioneers versuchten daraufhin, wieder etwas Ruhe in ihr Spiel zu bringen. Dabei stahl sich Emilio Romig im eigenen Defensivdrittel die Scheibe zurück und machte sich alleine auf den Weg in Richtung Madlener. Der Stürmer wartete geduldig, bis der Goalie einen Schritt machte, und verwandelte eiskalt durch die Beine zum 3:2 für die Oberösterreicher (22. Minute). Nach einer Zwei-Minuten-Strafe gegen Christoph Tialler kamen auch die Hausherren zu ihrem ersten Powerplay. Die Steinbach Black Wings zeigten ein starkes Unterzahlspiel, und den Pioneers blieb lediglich der Schuss aus der Distanz, den Höneckl problemlos abwehren konnte. Kurz darauf kam Graham Knott an die Scheibe, setzte sich gegen zwei Verteidiger durch und versenkte den Puck mit einem perfekten Schuss ins Kreuzeck zum 4:2 (29. Minute). Wenig später bot sich den Vorarlbergern eine Riesenchance, doch Thomas Höneckl hielt mit zwei starken Saves den Vorsprung seiner Mannschaft fest. Kurz darauf wurde Logan Roe für zwei Minuten in die Kühlbox geschickt, was den Hausherren ihr zweites Powerplay bescherte. Doch auch diese Überzahlsituation konnten die Pioneers nicht in Zählbares umwandeln. Kurz vor der Pausensirene musste schließlich auch Niklas Würschl auf die Strafbank, sodass die Pioneers das Schlussdrittel in Überzahl beginnen durften. Zuvor verabschiedeten sich beide Mannschaften jedoch mit einer verdienten 4:2-Führung für die Linzer in die zweite Pause.

Pioneers kämpfen sich nochmal heran

Im letzten Abschnitt kamen die Pioneers mit viel Schwung aus der Kabine und machten sofort Druck auf das Linzer Tor. Collin Adams kam auf der rechten Seite völlig frei zum Abschluss und zog ab. Kevin Macierzynski hielt seinen Schläger in die Schussbahn, und die Scheibe rutschte durch die Beine von Höneckl zum 3:4 ins Netz (41. Minute). Nur zwei Minuten später konnten die Gäste zurückschlagen. Sean Collins lauerte rechts neben dem Tor und drückte die Scheibe über die Linie. Die Schiedsrichter waren zunächst unsicher, ob der komplette Puck die Torlinie überquert hatte. Nach Videobeweis wurde der Treffer jedoch gegeben, womit die Linzer auf 5:3 erhöhten (43. Minute). Kurz darauf wurde die Partie hitziger, als Nathan Burke Greg Moro einen Check von hinten mitgab. Nach erneutem Videobeweis entschieden die Unparteiischen auf eine Matchstrafe. Travis Barron wollte seinen Mitspieler verteidigen und wanderte wegen übertriebener Härte ebenfalls auf die Strafbank. Im Vier-gegen-Vier war es Collin Adams, der den ersten gefährlichen Schuss abgab, das Tor jedoch knapp verfehlte. Die Strafen häuften sich weiter, als auch Graham Knott für zwei Minuten vom Eis musste. In Überzahl wurden die Pioneers erneut gefährlich: Collin Adams feuerte von rechts, traf jedoch nur Höneckl, der sicher zupackte. Kurz darauf starteten Travis Barron und Sean Collins im 2-gegen-1 auf das gegnerische Tor. Barron entschied sich für den Abschluss, doch Madlener blieb stabil und parierte. Nach dieser guten Möglichkeit auf den sechsten Treffer folgte die nächste Strafe: Dieses Mal traf es Ryan MacKinnon wegen Beinstellens. Erneut taten sich die Hausherren im Powerplay schwer, gefährlich zu werden, und die Minuten liefen von der Uhr. Eineinhalb Minuten vor Schluss landete die Scheibe schließlich vor den Füßen von Eric Florchuk, der zum 4:5 verwandelte und die Partie noch einmal spannend machte (59. Minute). Die Linzer spielten jedoch clever und konsequent zu Ende und sicherten sich so die nächsten drei Punkte.

Nächsten Freitag reisen die Steinbach Black Wings zum amtierenden Meister aus Salzburg, ehe sie am Sonntag, den 23.11, Laibach an der unteren Donaulände begrüßen. Tickets sind online unter tickets.blackwings.at und an der Abendkasse erhältlich.



Highlights | November 16, 2025