Olimpija Ljubljana – Steinbach Black Wings Linz
📅 Grunddurchgang 39: Sonntag, 11. Jänner, 16:00 Uhr, Hala Tivoli
📺 Livestream: sporteurope.tv
Die Steinbach Black Wings reisen nach dem Overtime-Erfolg in Wien direkt zum nächsten schweren Auswärtstest. In Ljubljana wartet ein starkes Team, das vor allem in eigener Halle schwer zu knacken ist.
Olimpija Ljubljana – Steinbach Black Wings Linz
📅 Grunddurchgang 39: Sonntag, 11. Jänner, 16:00 Uhr, Hala Tivoli
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Das erste Mal seit November konnten die Oberösterreicher gestern auf fremdem Eis den ersten Treffer erzielen. Zwar kämpften sich die Capitals noch in die Overtime, doch dort sicherte Graham Knott die zwei wichtigen Punkte für die Stahlstädter. Bereits morgen wartet erneut auswärts die nächste Prüfung auf die Linzer. Die grünen Drachen zeigen bislang eine durchwachsene Saison und durchleben immer wieder Höhen und Tiefen. Dennoch steht die Mannschaft von Head Coach Ben Cooper mit 62 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz. Die bisherigen Duelle mit den Stahlstädtern verliefen ausgeglichen und beide Teams konnten ihre Heimspiele für sich entscheiden. Seit dem letzten Aufeinandertreffen in der Linz AG Eisarena Ende November feierten die Slowenen acht Siege aus 16 Spielen. Im Dezember gerieten sie in ein kleines Formtief und mussten sich Pustertal, den Pioneers und Bozen geschlagen geben. Auch das neue Jahr begann nicht nach Wunsch: Von vier Partien im Jahr 2026 gingen drei verloren. Erst gestern setzte es auswärts eine deutliche 1:5-Niederlage gegen den amtierenden Meister aus Salzburg. Die Linzer sind dennoch vor der Heimstärke der Slowenen gewarnt, die in dieser Saison erst sechsmal vor eigenem Publikum bezwungen werden konnten. Eine weitere große Stärke der Drachen ist ihr Powerplay: Mit einer Erfolgsquote von 26,56 % führen sie das ligaweite Ranking an. Auch im Penalty Killing zeigten sich die Slowenen immer wieder sehr stabil und liegen mit einer effiency von 82,26% auf dem vierten Platz. Wenn man sich die Statistik der Shots and Saves ansieht findet man die grünen Drachen ebenfalls ganz oben. Dies ist vor allem auch Lukas Horak zu verdanken, der mit einer Fangquote von 91,8 % als verlässlicher Rückhalt fungiert. Gefährlichster Mann in der Offensive ist Nicolai Meyer, der bereits 44 Scorerpunkte (17 Tore, 27 Assists) verbuchen konnte, jedoch zuletzt aufgrund einer Verletzung nicht im Kader stand.
Locker Room Update
Die Oberösterreicher erwischten gestern, auch auswärts, endlich wieder einen guten Start. Brian Lebler und Co ließen die Scheibe gut laufen und kontrollierten über weite Strecken die Partie. Es bleibt jedoch nicht viel Zeit diesen wichtigen Sieg zu genießen. Aufgrund der frühen Startzeit werden sich die Stahlstädter bereits in den Morgenstunden auf die Reise nach Slowenien machen müssen. Für positive Nachrichten sorgt die Personalsituation: Gerd Kragl kehrt nach seiner Verletzungspause wieder in den Kader zurück und steht den Linzern erstmals seit Wochen wieder zur Verfügung.
Am Mittwoch den 14.01. steigt dann das nächste Heimspiel in der Linz AG Eisarena. Der FTC Telecom Budapest ist zu Gast. Tickets sind online unter www.tickets.blackwings.at oder an der Abendkasse erhältlich.
Die Steinbach Black Wings Linz müssen sich abermals in der slowenischen Hauptstadt geschlagen geben. Bei den grünen Drachen laufen die Oberösterreicher über weite Strecken hinterher, kassieren zu viele Strafen und unterliegen auswärts.
Olimpija Ljubljana – Steinbach Black Wings Linz 4:1 (2:0, 0:0, 2:1)
Torschützen: 1:0 Marcel Mahkovec (10. Min), 2:0 TJ Brennan (19. Min), 3:0 Nicolai Meyer (42. Min), 4:0 Ziga Pance (57. Min) bzw. 4:1 Julian Pusnik (60. Min)
Im zweiten Teil ihres harten Auswärtswochenendes ging es für die Steinbach Black Wings Linz am Sonntagnachmittag zu den grünen Drachen nach Laibach. Nach dem wichtigen Overtime-Erfolg in Wien mussten die Oberösterreicher in Slowenien krankheitsbedingt auf ihren Doppeltorschützen Graham Knott verzichten. Mit Gerd Kragl und Aljaz Predan kehrten dafür zwei lange Zeit abwesende Kräfte zurück. Beide Teams begannen ausgeglichen mit ersten Versuchen auf das jeweilige Tor, die jedoch wenig Gefahr erzeugten. Nach knapp vier Minuten übernahmen die Gastgeber zunehmend das Spiel mit der Scheibe. Bei einem ersten wuchtigen Distanzschuss blieb das Spielgerät unübersichtlich vor Tirronen liegen, wurde von der Linzer Hintermannschaft aber rechtzeitig weggeschlagen. Obwohl sich die Drachen aktiver präsentierten, hielt die Abwehr der Gäste die Aufbauversuche konsequent von der Mitte fern. In der siebten Minute schalteten sich die Oberösterreicher schließlich selbst erstmals in die gegnerische Zone ein. Julian Pusnik fing einen Pass im Angriffsdrittel auf der linken Seite ab und legte in die Mitte auf Sean Collins ab, blieb mit seinem Zuspiel allerdings hängen. Einen Wechsel später kam die vierte Linie zur zweiten Möglichkeit, als Stefan Gaffal von der Bande einen scharfen Pass spielte. Diesen lenkte Nathan Herbert gefährlich auf das eigene Tor ab, Lukas Horak besserte jedoch für seinen Teamkollegen aus.
Gerade als sich die Stahlstädter mehr Anteile erarbeiten konnten, schlugen die Hausherren auf der anderen Seite zu. Kirichenko spielte aus dem eigenen Drittel die Scheibe in den Lauf von Marcel Mahkovec, der im Zentrum durchbrach. Im Alleingang legte sich der Stürmer den Puck auf die Rückhand und setzte diese sehenswert über die Fanghand von Tirronen zum 1:0 (10. Minute). Nur wenige Augenblicke nach der Führung konnten die Slowenen beinahe erhöhen. Im letzten Moment hielten die Linzer eine schöne Kombination der ersten Linie über Nicolai Meyer auf und retteten direkt vor dem Tor mit dem Schläger. Die Oberösterreicher kamen daraufhin mit einem ersten Powerplay zur Chance auf eine Antwort. Brian Lebler kam am linken Bullykreis zum Schuss und probierte es aufs kurze Eck, wo Horak jedoch bereits wartete. Deutlich gefährlicher wurde es für den Schlussmann beim zweiten Versuch: Ograjensek spielte einen Pass zur Mitte, wo Collins unter Bedrängnis heranrauschte. Mit dem Schlittschuh lenkte er die Scheibe auf Horak, der jedoch mit den Schonern abwehrte.
Die Überzahl der Gäste blieb erfolglos, kurz darauf kam Laibach nach einem Foul von Pusnik, der den Goalie von den Beinen holte, ebenfalls erstmals in Überzahl. Im Powerplay rotierten die Hausherren gefährlich, ehe TJ Brennan auf der rechten Seite völlig frei zum Zuspiel kam. Das Tor stand bereits offen, doch der Verteidiger verzog seine Direktabnahme deutlich. Eineinhalb Minuten vor der Pause machte es Brennan jedoch besser. In einem Zwei-auf-eins-Konter fuhr er über die rechte Seite auf Tirronen zu und versenkte einen präzisen Wristshot zum 2:0 für Laibach.
Linzer mühen sich durch strafenreiches Mitteldrittel
Mit diesem Zwischenstand ging die Partie in die zweiten 20 Minuten, in denen die Gäste bereits in den Anfangssekunden mit drei Schüssen versuchten, Druck zu erzeugen. Zwei Versuche aus der Distanz sowie ein Abschluss direkt vom Face-off weg stellten jedoch kein Problem für Horak dar. In weiterer Folge schnürten die Linzer die Drachen in deren Drittel ein, doch auch das nötige Quäntchen Glück fehlte beim möglichen Anschlusstreffer. Ein Kracher von der blauen Linie von Greg Moro wurde im Slot abgefälscht, streifte jedoch nur die Außenstange. Den eigenen Schwung nahmen sich die Gäste allerdings rasch wieder, als Logan Roe in der 24. Minute in die Kühlbox musste. Erneut zogen die Slowenen ein druckvolles Powerplay auf, in dem Tirronen gleich zweimal eingreifen musste.
Schließlich ließ sich jedoch Alex Petan zu einem Stockschlag hinreißen und glich damit die Personalstärke auf vier gegen vier aus. Den zusätzlichen Platz auf dem Eis konnte keines der Teams entscheidend nutzen. Nach Ablauf aller Strafen erhöhte Nicolai Meyer beinahe auf 3:0. Der Stürmer erkannte einen Stellungsfehler in der Linzer Defensive und war plötzlich auf und davon. Im Breakaway verzögerte er lange, scheiterte jedoch an Rasmus Tirronen. Zur Spielhälfte sahen sich die Linzer erneut mit einer Unterzahl konfrontiert. In dieser brannte es im eigenen Drittel durchgehend, als Laibach einen Schuss nach dem anderen abfeuerte. Die Stange sowie der finnische Schlussmann retteten in dieser Phase für die Gäste. Nach langer Zeit kamen die Oberösterreicher wieder zu einem Entlastungsangriff: Stefan Gaffal war nach etwas Glück plötzlich an der rechten Stange an der Scheibe, hob seinen Abschluss jedoch über das Tor. Weiterhin mit einem Zwei-Tore-Rückstand ging es für die Steinbach Black Wings Linz in den Schlussabschnitt.
Fehler leitet frühe Vorentscheidung ein
Es dauerte keine zwei Minuten, bis ein kapitaler Fehler die Vorentscheidung einleitete. Nicolai Meyer luchste eine Schreibe von Rasmus Tirronen hinter dessen Gehäuse ab, zog aus spitzem Winkel ab und jubelte über das 3:0 (42. Minute). Die Stahlstädter kamen daraufhin kaum über die Mittellinie hinaus und Laibach versuchte anhand mehrerer Abschlüsse den Vorsprung weiter auszubauen. Erst in der 51. Minute näherten sich die Gäste durch ein Powerplay wieder dem gegnerischen Tor an, ernsthafte Gefahr auf Horak blieb jedoch aus. In der 57. Minute machten die Gastgeber mit dem 4:0 durch Ziga Pance endgültig den Deckel drauf. Julian Pusnik, der eine Minute vor der Schlussirene einen Weitschuss abfälschte, markierte lediglich den Ehrentreffer zum 4:1.
Weiter geht es für die Steinbach Black Wings Linz bereits am Mittwoch mit dem Heimspiel gegen Budapest. Tickets dafür sind online unter tickets.blackwings.at sowie an der Abendkasse erhältlich.
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