Hydro Fehérvár AV19 – Steinbach Black Wings Linz
📅 Grunddurchgang 1: Freitag, 18. September, 19:15 Uhr, MET Aréna Székesfehérvár
📺 Livestream: www.sporteurope.tv
Am morgigen Freitag startet offiziell die neue Saison der win2day ICE Hockey League. Den Auftakt machen Brian Lebler und Co. in Ungarn, wo sie auf die Mannschaft aus Székesfehérvár treffen.
Hydro Fehérvár AV19 – Steinbach Black Wings Linz
📅 Grunddurchgang 1: Freitag, 18. September, 19:15 Uhr, MET Aréna Székesfehérvár
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Das Warten hat nun endlich ein Ende und der finale Countdown zur neuen Saison der win2day ICE Hockey League läuft! Ab morgen kämpfen die Oberösterreicher wieder um einen Platz in den Playoffs, um den lang ersehnten dritten Meistertitel und die Karl-Nedwed-Trophäe. 52 Spiele und 13 Gegner warten vorerst einmal im Grunddurchgang auf die Mannschaft von Head Coach Philipp Lukas. Der Startschuss dafür fällt morgen Abend auswärts gegen das Team rund um Kapitän János Hári, welches sich in der letzten Saison überraschenderweise bis ins Halbfinale kämpfte. Nach einer durchwachsenen Regular Season mussten die Magyaren in den Pre-Playoffs gegen die Vienna Capitals antreten. Nach einem bitteren ersten Spiel aus Sicht der Ungarn konnten sie die Serie noch drehen und sich so einen Platz im Viertelfinale erspielen. Dort wartete mit dem KAC ein harter Brocken, doch Fehérvár konnte sich unerwartet mit 4:2 auch in dieser Serie durchsetzen und gilt somit als erste Mannschaft der ICE Hockey League, die von Platz 10 im Grunddurchgang bis ins Halbfinale marschierte.
Dort war für die Magyaren schließlich aber Schluss und man musste sich gegen den späteren Meister, die Graz 99ers, nach fünf Partien geschlagen geben. Head Coach Ted Dent, der das Amt noch während der letzten Spielzeit von David Kiss übernahm, hielt für die anstehende Saison am Kern seines Kaders fest und nahm nicht allzu viele Veränderungen vor. Vor allem bei den Schlussmännern gab es jedoch eine Veränderung, die aus Sicht der Linzer interessant erscheint. So gilt Béni Halász, der seine Goalkeeper-Ausbildung in der Stahlstadt absolvierte, danach nach Amerika wechselte und dort sowohl am College als auch zuletzt in der ECHL auf’s Eis ging, als neuer Back-Up Goalie von Rasmus Reijola. In der Verteidigung musste man sich hingegen von einem einstigen Linzer, Martin Stajnoch, verabschieden, der in die Slowakei wechselte. Stattdessen freut man sich über neue Gesichter, wie jene von Viktor Persson, Peter Vincze und Mika Cyr.Letztere sollen für mehr Stärke in der Offensive sorgen. Die Pre-Season verlief für die roten Teufel nicht optimal. Aus insgesamt fünf Testpartien konnten sie einmal als Sieger hervorgehen. Zuletzt verlor man auch das Derby gegen Budapest.
Locker Room Update
Die Tage vor dem Beginn des Grunddurchgangs nutzten die Linzer, um sich als Team noch einmal einzuschweißen und sich sowohl körperlich als auch mental auf die anstehenden Monate vorzubereiten. Mit dem morgigen Beginn des Grunddurchgangs starten Brian Lebler und Co. gleich in die erste intensive Phase. Innerhalb von nur zehn Tagen bestreiten die Oberösterreicher gleich fünf Partien, davon drei vor heimischer Kulisse. Head Coach Philipp Lukas ist es dabei nicht möglich, aus dem Vollen zu schöpfen. Vojtěch Mozík muss aufgrund muskulärer Probleme, welche genauer abgeklärt werden, vorerst auf einen Einsatz verzichten. Ebenfalls weiterhin aussetzen müssen Paul Eder und Luca Erne aufgrund von Oberkörperverletzungen. Bei Zweiterem gibt es zwar Entwarnung, dennoch muss der erste Regular Season-Einsatz noch warten. Nicht im Kader steht beim Auftakt Stefan Gaffal. Dylan Wells wird die Oberösterreicher im Tor anführen.
Die Steinbach Black Wings müssen sich Fehérvár in einer engen und ausgeglichenen Partie mit 3:4 nach Overtime geschlagen geben. Zweimal kämpfen sich die Linzer nach einem Rückstand zurück und belohnen sich mit dem Ausgleich. In der Overtime entscheidet Benjamin Zloty die Partie dann zu Gunsten der Hausherren.
Hydro Fehérvár AV19 – Steinbach Black Wings 4:3 n.V. (2:1; 1:0; 0:2; 1:0)
Tore: 1:0 Benjamin Zloty (4. Min/PP); 1:1 Luis Lindner (10. Min/PP); 2:1 Kristof Nemeth (17. Min); 3:1 Trevor Cheek (24. Min/PP); 3:2 Shawn St-Amant (44. Min); 3:3 Kyle Topping (58. Min/PP); 4:3 Benjamin Zloty (65. Min/OT)
Endlich hatte das Warten ein Ende und die Steinbach Black Wings starteten auswärts gegen Hydro Fehérvár in die neue Saison der win2day ICE Hockey League. Luca Erne, Paul Eder und Vojtech Mozik mussten verletzungsbedingt pausieren, Stefan Gaffal fehlte ebenfalls im Line-Up von Head Coach Philipp Lukas. Dylan Wells führte die Stahlstädter gegen Fehérvár aufs Eis. Die Oberösterreicher mussten früh die erste Strafe hinnehmen, als Marlon Tschofen wegen Beinstellens für zwei Minuten auf die Strafbank geschickt wurde. Die Roten Teufel zeigten ein druckvolles Überzahlspiel und konnten sich in der Defensivzone der Linzer festsetzen. Trevor Cheek gab den ersten Torschuss der Partie ab, dieser geriet jedoch zu zentral und stellte Dylan Wells somit vor keine großen Probleme. Fehérvár blieb jedoch weiterhin am Drücker und konnte ihr Powerplay doch noch erfolgreich beenden, als Benjamin Zloty auf der linken Seite gut freigespielt wurde und ins Kreuzeck zum 1:0 für die Hausherren stellte (4. Minute). Die Linzer sammelten sich nach dem Gegentreffer schnell wieder und versuchten selbst, Akzente in der Offensive zu setzen. Greg Moro schloss aus dem Hinterraum ab, Lukas Kainz lauerte am linken Pfosten, konnte das Spielgerät aber nicht mehr entscheidend ablenken.
Die Oberösterreicher machten es sich selbst schwer, als Oskar Maier die nächste Strafe kassierte und für zwei Minuten in die Kühlbox musste. In Unterzahl hatten die Linzer durch Shawn St-Amant sogar die Möglichkeit auf den Shorthander. Der Kanadier verfehlte sein Ziel jedoch um wenige Zentimeter. 20 Sekunden vor Ablauf der Strafzeit mussten dann auch die Hausherren ihre erste Strafe hinnehmen. Csanad Erdely durfte wegen Beinstellens für zwei Minuten nur zusehen. Sobald die Stahlstädter wieder komplett waren, schnürten sie die Roten Teufel hinten gut ein, fanden aber lange keine gute Abschlussposition. Luis Lindner fasste sich schließlich ein Herz, schloss aus dem Hinterraum ab und stellte mit einem satten Schuss auf 1:1 (10. Minute). In weiterer Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch zwischen den beiden Mannschaften. Dylan Wells konnte sich auszeichnen, als Adam Falus auf seinen Kasten feuerte. Auch auf der anderen Seite sorgte Shawn St-Amant für Furore, als er von links abschloss. Ein gegnerischer Verteidiger brachte aber noch seinen Schläger dazwischen und lenkte den Puck so über das Tor. In der 17. Minute musste Wells dann aber doch noch einmal hinter sich greifen, als es vor seinem Gehäuse zu wildem Gerangel kam und Kristof Nemeth die Scheibe irgendwie zum 2:1 über die Torlinie beförderte. Kurz vor Ablauf des ersten Drittels kamen die Oberösterreicher zu ihrer zweiten Überzahlsituation, als Csanad Ederly wegen übertriebener Härte pausieren musste. Zuerst ging es jedoch mit einem knappen 1:2-Rückstand aus Sicht der Linzer in die Kabinen.
Fehervar baut die Führung aus
Der zweite Abschnitt startete mit einem Powerplay für die Stahlstädter. Die Oberösterreicher ließen keine Zeit verstreichen und versuchten, einen erneuten Treffer zu erzielen. Shawn St-Amant setzte alles daran, die Scheibe im Kasten der Gegner unterzubringen, jedoch prallte diese am äußeren Netz ab. Auch Oskar Maier versuchte es mit einem Schuss aufs Tor, das Powerplay endete jedoch ohne Treffer. Wieder vollzählig auf dem Eis ging es intensiv weiter. Nach weiteren Schlagabtauschen musste Graham Knott aufgrund Haltens zwei Minuten auf die Strafbank. Das Powerplay der Gastgeber konnten sie wie zuvor im ersten Drittel erfolgreich nutzen. Trevor Cheek traf ins lange Eck des Tors von Dylan Wells und baute somit die Führung auf 3:1 aus (24. Minute). Emil Romig versuchte, einen Gegentreffer zu erzielen, Rasmus Reijola wusste dies jedoch zu verhindern. Das Spiel ging hitzig weiter, der Torversuch durch Marlon Tschofen wurde jedoch vom linken Schoner des gegnerischen Torwarts vereitelt. Beide Teams hatten keine Sekunde zum Aufatmen, beide Mannschaften schenkten sich nichts. Shawn St-Amant versuchte nach einem Pass von Marlon Tschofen, die Führung der Gegner zu verkürzen, jedoch vereitelte Rasmus Reijola erneut den Versuch der Stahlstädter. Auch Dylan Wells zeigte seine Torwartskills und wehrte den Torschuss der Gegner ab. In der 34. Minute stand es immer noch 3:1 für die Hausherren. Die Oberösterreicher versuchten weiterhin, die Führung zu verkürzen, Dylan Wells machte sich jedoch im Tor breit. Nach einer erneuten Chance durch Shawn St-Amant durfte Bence Stipsicz in der 38. Minute aufgrund Beinstellens zwei Minuten in die Kühlbox. Die Oberösterreicher machten ordentlich Druck auf die Gastgeber. Luis Lindner versuchte es mit einem beherzten Schuss aufs Tor, jedoch wusste Rasmus Reijola dies zu verhindern. Mit einem 3:1-Rückstand ging es zum zweiten Mal an diesem Abend zurück in die Kabine.
Linzer erzwingen Overtime
Im letzten Drittel kamen die Oberösterreicher mit viel Speed zurück aufs Eis. Es zeichnete sich jedoch früh ein ähnliches Bild wie schon in den beiden Dritteln zuvor. Die Hausherren suchten früh die Zweikämpfe und bekamen immer wieder ihre Schläger in die Passwege der Linzer. Die Stahlstädter ließen sich davon jedoch nicht unterkriegen und machten immer weiter. In der 44. Minute schnappte sich Shawn St-Amant in der neutralen Zone die Scheibe und machte sich sofort auf in Richtung Reijola. Der Stürmer tanzte den Schlussmann von Fehérvár mit ein paar Haken aus und verkürzte gekonnt auf 2:3. Für die letzten 15 Minuten gab es auch in den Linien einen Wechsel und Brady Shaw rückte statt Oskar Maier in die erste Linie der Oberösterreicher vor. Die Linzer merkten nach dem Anschlusstreffer den Druck der Gegner, jedoch schaffte es Dylan Wells trotzdem, die Scheibe erfolgreich abzuwehren. Nach einer kurzen Auseinandersetzung ging es ohne Strafe weiter. Istvan Terbocs versuchte, den Vorsprung weiter auszubauen, scheiterte jedoch an der Linzer Verteidigung und am Torhüter. In ihrer besten Phase kamen die Oberösterreicher zu ihrem nächsten Powerplay, als Justin MacPherson auf die Strafbank geschickt wurde. Die Roten Teufel zeigten in Unterzahl jedoch eine starke Leistung und ließen keinen weiteren Gegentreffer zu. Drei Minuten vor der Schlussirene wurde Trevor Cheek wegen übertriebener Härte in die Kühlbox geschickt und die Stahlstädter hatten die Chance, im nächsten Powerplay nachzulegen. Nur 30 Sekunden später kassierte Fehérvár wegen eines unerlaubten Weitschusses die nächste Strafe und die Linzer agierten nun in doppelter Überzahl. Lange hielten die Hausherren die doppelte Strafe nicht aus und Kyle Topping konnte von der rechten Seite über die Schulter von Reijola zum 3:3 ausgleichen (58. Minute). Die letzten Minuten verstrichen ohne weiteren Treffer und so ging es bereits im ersten Spiel der neuen Saison in die Overtime.
Graham Knott machte sich früh auf in Richtung gegnerischen Kasten, verfehlte sein Ziel aber knapp. Die Oberösterreicher waren in den ersten Minuten der Verlängerung die bessere Mannschaft und hatten durch Brian Lebler wenig später erneut die Chance, die Partie zu ihren Gunsten zu beenden. Der Kapitän der Linzer kassierte nach einem kurzen Gefecht jedoch eine Zwei-Minuten-Strafe und die Stahlstädter mussten im Vier-gegen-drei weitermachen. Die Hausherren blieben lange geduldig und warteten auf den richtigen Moment. Kurz vor Ablauf der Strafzeit kam Benjamin Zloty auf der linken Seite zum Abschluss und verwandelte unhaltbar ins Kreuzeck zum 4:3-Endstand (65. Minute).
Die Steinbach Black Wings mussten sich im ersten Spiel der neuen Saison ganz knapp mit 3:4 in der Overtime geschlagen geben. Bereits am kommenden Sonntag steigt dann das erste Heimspiel gegen den Liganeuling aus Mailand. Danach folgen weitere zwei Spiele vor heimischem Publikum gegen Laibach und die Pioneers. Tickets dafür sind auf tickets.blackwings.at und an der Abendkasse erhältlich.