HCB Südtirol Alperia – Steinbach Black Wings Linz
📅 Grunddurchgang 29: Mittwoch, 17. Dezember, 19:45 Uhr, Sparkasse Arena
📺 Livestream: sporteurope.tv
Nach einer spielfreien Woche starten die Steinbach Black Wings Linz in die intensive Weihnachtszeit. Zum Auftakt fordern die Oberösterreicher auswärts ein drittes Mal den HCB Südtirol.
HCB Südtirol Alperia – Steinbach Black Wings Linz
📅 Grunddurchgang 29: Mittwoch, 17. Dezember, 19:45 Uhr, Sparkasse Arena
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Nach der zweiten Länderspielpause der laufenden Saison kehren Brian Lebler und Co. am morgigen Mittwoch wieder in den Meisterschaftsbetrieb zurück. Zum Auftakt des intensiven Weihnachtsprogramm geht es für die Linzer zum HCB Südtirol. Auch die Füchse hatten in der letzten Woche Zeit, sich zu regenerieren und neue Energie zu tanken, doch die Pause hat auch Veränderungen mit sich gebracht. So trennten sich die Füchse nach Leistungsschwankungen von Head Coach Kurt Kleinendorst, dessen Posten nun Doug Shedden übernimmt. Für den neuen Cheftrainer wird die morgige Partie gegen die Linzer zur ersten Bewährungsprobe in seiner neuen Rolle. Seit dem letzten Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften, welches mit einem 6:3-Auswärtssieg für die Südtiroler endete, konnte Bozen drei von fünf weiteren Spielen für sich entscheiden. Mit den Siegen gegen Innsbruck, Wien und Budapest sammelte man insgesamt neun Punkte innerhalb von neun Tagen. Einstecken musste der HCB jedoch auch zwei Niederlagen im Rückspiel gegen Wien und in der Partie gegen Villach. So befinden sich die Südtiroler derzeit mit 46 Punkten auf dem fünften Rang in der Tabelle. Für die guten Ergebnisse sind vor allem die beiden Schlussmänner verantwortlich, die sich beide in der ligaweiten Goalie-Statistik unter den Top-10 befinden. So nimmt Sam Harvey mit einer Save-Percentage von 90.91% den zehnten Rang und Gianluca Vallini mit 92.73% den dritten Platz ein. In der Offensive ist Cole Schneider mit 12 Toren und 17 Assists der gefährlichste Mann bei den Südtirolern. Im direkten Vergleich zogen die Oberösterreicher bisher beide Male den Kürzeren, denn auch im ersten Duell in der Palaonda setzte sich Bozen mit 3:2 durch.
Locker Room Update
Auch bei den Stahlstädtern brachte die Pause personelle Veränderungen mit sich. Mit dem 36-jährigen Yohann Auvitu konnte die Linzer Defensive um eine weitere erfahrene Kraft verstärkt werden. Der Anmeldeprozess des gebürtigen Franzosen verläuft planmäßig, die Chancen auf einen Einsatz im morgigen Spiel gegen Bozen stehen gut. Zudem kehren Shawn St-Amant und Christoph Tialler gegen die Foxes ins Line-up zurück. Weiterhin verzichten muss Head Coach Philipp Lukas jedoch auf Greg Moro, Ryan MacKinnon, Luka Maver und Gerd Kragl. Als zusätzliche Absicherung reisen Martin Reder und Tim Geifes ebenfalls mit nach Südtirol. Bereits heute machen sich die Steinbach Black Wings auf den Weg in den Süden und werden ihr Abschlusstraining am Spieltag in der Eiswelle absolvieren.
Nach dem Spiel gegen Bozen geht es am Freitag in der Linz AG Eisarena weiter. Im Schlager-Heimspiel treffen Brian Lebler und Co. dabei auf den amtierenden Meister aus Salzburg. Tickets sind online unter www.tickets.blackwings.at oder an der Abendkasse erhältlich.
Die Steinbach Black Wings Linz müssen sich im ersten Match nach der Länderspielpause gegen Bozen geschlagen geben. Nach einem 0:2-Rückstand erkämpfen sich Brian Lebler und Co. die Führung, die aber nicht lange anhält. Die Südtiroler dominieren ab dem Mittelabschnitt das Spiel und gewinnen schließlich mit einem deutlichen 7:4.
HCB Südtirol Alperia – Steinbach Black Wings Linz 7:4 (2:3, 3:0, 2:1)
Torschützen: 1:0 Daniel Frank (5. Min), 2:0 Brad Mcclure (8. Min), 2:1 Shawn St-Amant (11. Min), 2:2 Andreas Kristler (19. Min), 2:3 Brian Lebler (19. Min), 3:3 Brett Pollock (29. Min), 4:3 Dustin Gazley (37. Min), 5:3 Cole Schneider (39. Min), 6:3 Brad Macclure (47. Min), 7:3 Cristiano Digiacinto (53. Min/PP), 7:4 Travis Barron (58. Min/PP)
Für das erste Match nach der Länderspielpause ging es für die Mannschaft von Head Coach Philipp Lukas mit dem Teambus nach Südtirol. Neben Christoph Tialler und Shawn St-Amant, die beide nach überstandener Verletzung in den Spielbetrieb zurückkehrten, feierte Neuzugang Yohann Auvitu am Mittwochabend sein Debüt für die Linzer. Die Gäste mussten jedoch auf Julian Pusnik und Aljaz Predan verzichten, die kurzfristig erkrankten – dafür rückte Tim Geifes ins Line-Up.
Nach einer halben Minute konnten die Oberösterreicher den ersten Akzent setzen. Graham Knott kam im Angriffsdrittel an die Scheibe und gab den ersten Warnschuss auf Sam Harvey ab. Eine Minute später ergab sich die nächste Chance für die Stahlstädter. Henrik Neubauer spielte das Gerät zu Stefan Gaffal, der samt Scheibe hinter das Tor fuhr und auf der rechten Seite zum Bauerntrick ansetzte. Der Schlussmann der Hausherren rechnete jedoch damit und konnte rechtzeitig mit dem Arm abfälschen. In der fünften Minute konnte sich Bozen mit der ersten richtigen Aktion in Führung bringen. Nachdem Max Gildon sich den Puck erkämpfte, spielte er zu Daniel Frank, der auf den Schlussmann der Stahlstädter abzog. Niklas Würschl versuchte noch, sich dazwischenzuwerfen, doch das Gerät passierte bereits Tirronen und fiel hinter ihm zum 1:0 ins Netz (5. Minute). Zwei Minuten später bauten die Südtiroler die Führung weiter aus. Brad McClure verwertete einen Rebound und traf zwischen den Beinen von Rasmus Tirronen zum 2:0 (8. Minute). Nur wenig später erwischte es die Linzer mit der ersten Strafe. Logan Roe musste aufgrund eines Stockschlags in die Kühlbox. Kurz darauf musste aber auch die Heimmannschaft auf einen ihrer Spieler verzichten: Shane Gersich erhielt wegen Hakens zwei Minuten, sodass es vier gegen vier weiterging. Zur Halbzeit des ersten Drittels schrieben auch die Gäste erstmals an. Shawn St-Amant brachte die Scheibe nach einem gelungenen Pass von Graham Knott im Netz der Südtiroler unter und verkürzte auf 1:2 aus Sicht der Oberösterreicher (10. Minute). Eine Minute später gingen die Gäste in ihr zweites Unterzahlspiel. Nach einer Behinderung musste Christoph Tialler für zwei Minuten auf die Strafbank. Wenige Sekunden vor Ablauf des Powerplays der Füchse versuchte Brad McClure noch sein Glück mit einem Schuss von der blauen Linie, doch der Linzer Schlussmann war auf seinem Posten und verhinderte den Treffer. Zwei Minuten später ergab sich die nächste Gelegenheit für Bozen, doch der Abschluss von Cristiano DiGiacinto segelte über den Kasten von Tirronen. Kurz darauf bot sich den Stahlstädtern eine Konterchance. Niklas Würschl passte von der rechten Seite zu Emilio Romig, der sich vor dem Gehäuse von Harvey positionierte. Er feuerte das Zuspiel direkt auf den Goalie, der jedoch mit dem Ellbogen abwehren konnte. In der 17. Minute musste Jason Seed nach einem hohen Stock gegen Sean Collins für zwei Minuten aussetzen. Die Oberösterreicher konnten das Powerplay nicht nutzen, sodass es nach Ablauf der Strafe wieder fünf gegen fünf weiterging. In der letzten Minute des Drittels gab es auf Seiten der Stahlstädter Grund zu jubeln. Henrik Neubauer spielte das Gerät von der rechten Seite zu Andreas Kristler, der zum Ausgleich ins linke Kreuzeck traf (19. Minute). Nur drei Sekunden vor der ersten Pause ließen die Gäste die Torsirene erneut erklingen. Brian Lebler tat es seinem Teamkollegen gleich und erzielte das 3:2 (19. Minute). Mit der neuen Führung verabschiedeten sich die Linzer in den ersten Kabinengang des Abends.
Füchse erobern Führung zurück
Die Linzer kamen hungrig aus der ersten Pause zurück und versuchten sofort, an ihren Erfolg aus dem Ende des ersten Spielabschnitts anzuknüpfen. In der 22. Minute waren es jedoch die Hausherren, die zur ersten Aktion ansetzten. Scott Valentine schloss von der blauen Linie ab, doch die Verteidiger der Oberösterreicher konnten die Situation entschärfen. Drei Minuten später belagerten die Bozner den Kasten von Tirronen förmlich. Insgesamt kamen sie dabei zu drei Torschüssen, die der Schlussmann allesamt parieren konnte. Unter anderem zog Daniel Mantenuto von der linken Seite ins kurze Eck ab. Obwohl Yohann Auvitu noch seinen Schläger dazwischen brachte, gelangte der Puck bis zu Tirronen, der ihn rechtzeitig unter sich begraben konnte. In der 29. Minute gelang den Südtirolern schließlich der Ausgleich. Dustin Gazley spielte einen Querpass auf Brett Pollock, der den Puck über Tirronens Schulter hinweg ins Kreuzeck einnetzte. In der 32. Minute kam Emilio Romig an die Scheibe und kämpfte sich über die neutrale Zone ins Angriffsdrittel. Dort spielte er einen Verteidiger der Südtiroler aus und schloss ins lange Eck ab, konnte den Schlussmann jedoch nicht überwinden. Kurz darauf wendete sich das Blatt erneut, und Bozen übernahm wieder das Kommando. Brad Macclure positionierte sich zentral vor dem Kasten der Stahlstädter, doch Tirronen konnte parieren. Wenig später schnürten die Füchse die Linzer in deren Defensivzone ein und erhöhten den Druck auf die Gäste. Nach einem Querpass von Brett Pollock legte Philip Samuelsson für Dustin Gazley ab, der nur noch ins linke, kurze Eck zum 4:3 einschieben musste (37. Minute). Zwei Minuten später zielte auch Brad Macclure auf Tirronen ab. Der Linzer Schlussmann konnte den Schuss noch abfälschen, war beim Rebound jedoch nicht rechtzeitig bereit und musste den Nachschuss von Cole Schneider zum 5:3 passieren lassen (39. Minute). Mit dem 5:3 ging es in die letzte Pause des Abends.
Bozen nicht zu bremsen
In der 42. Minute machten die Bozner dort weiter, wo sie zuvor aufgehört hatten. Sie setzten die Gäste weiterhin ordentlich unter Druck und gaben ihnen keine Gelegenheit, selbst in den Angriff zu kommen. In der 47. Minute gelang es den Südtirolern, ihre Führung weiter auszubauen. Im Breakaway fuhr Brad Macclure auf Rasmus Tirronen zu, gewann das Eins-gegen-eins gegen den Goalie und erhöhte auf 6:3 (47. Minute). Zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt traf die Stahlstädter die nächste Strafe. Dieses Mal musste Niklas Würschl aufgrund eines Stockschlags für zwei Minuten in die Kühlbox. Die Füchse nutzten diese Gelegenheit sofort aus, und Cristiano Digiacinto brachte die Südtiroler mit einem Schuss durch die Beine des Linzer Goalies auf 7:3 (53. Minute). Zwei Minuten später ergab sich die nächste Gelegenheit für die Linzer. Shawn St-Amant gewann die Scheibe, machte kehrt in Richtung Sam Harvey und passte im letzten Moment zu Emilio Romig, der das Zuspiel jedoch nicht richtig annehmen konnte. Kurz darauf verkürzten die Stahlstädter durch den Treffer von Travis Barron den Rückstand auf 7:4 (58. Minute), konnten das Spiel aber nicht mehr drehen und mussten sich schließlich geschlagen geben.
Weiter geht es für die Steinbach Black Wings am Freitag mit dem Schlager-Heimspiel gegen Salzburg. Zwei Tage später reisen Brian Lebler und Co. nach Ungarn, wo sie auf Fehérvér treffen. Tickets für das Heimspiel gegen die Bullen sind online unter tickets.blackwings.at sowie an der Abendkasse erhältlich.
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