Früher Ausgleich
Die Panthers kamen mit viel Energie aus der Pause und konnten nur drei Minuten nach Wiederbeginn ausgleichen. Kenny Agostino schnappte sich in der neutralen Zone die Scheibe, machte sich auf in Richtung Tor von Martin Reder und verwandelte durch dessen Beine zum 1:1 (23. Minute). Ingolstadt blieb weiter am Drücker und versuchte durch Jakin Smallwood den nächsten Treffer nachzulegen, dessen Schuss jedoch knapp über den Kasten flog. Wie schon im ersten Drittel gehörte die Anfangsphase den Süddeutschen, während sich die Linzer schwer taten, Torchancen zu kreieren. Elias Pul hatte die nächste Chance, um seine Mannschaft in Führung zu bringen, Martin Reder konnte die Scheibe jedoch unter sich begraben. Nach ein paar Minuten kamen schließlich auch die Stahlstädter zu ihrer ersten Möglichkeit. Graham Knott fand Oskar Maier auf der linken Seite, der sofort abzog, jedoch zu zentral, um Williams vor größere Probleme zu stellen. Kurz darauf wurden die ersten Strafen des Abends verhängt, als Paul Vinzens und Niklas Würschl für jeweils zwei Minuten auf die Strafbank geschickt wurden. Die Linzer versuchten weiter Druck zu machen, als Graham Knott von der linken Seite feuerte, die Scheibe wurde jedoch vom Goalie am Tor vorbeigelenkt. Auch Trenton Bliss wollte vorne mitmischen, platzierte seinen Schuss jedoch etwas zu hoch. Wenig später folgte dann das erste Powerplay des Abends, nachdem Niklas Würschl wegen eines Stockschlags pausieren musste. In Überzahl wurden die Panthers wieder auffälliger, Riley Sheen verfehlte sein Ziel jedoch um wenige Zentimeter. Kurz darauf wurde es hitzig, als sich Marlon Tschofen mit Riley Sheen in die Haare bekam. Die Linzer machten sich das Leben in den letzten Minuten selbst schwer, als sie in kurzer Zeit zwei Strafen gegen Gerd Kragl und Henrik Neubauer hinnehmen mussten. In doppelter Unterzahl verteidigten die Stahlstädter aber konsequent und retteten das 1:1 in die zweite Pause.