EC iDM Wärmepumpen VSV – Steinbach Black Wings Linz
📅 Pre-Playoff Spiel 1: Mittwoch, 04. März, 19:15 Uhr, Villacher Stadthalle
📺 Livestream: sporteurope.tv
In der anstehenden Best-of-Three Serie gegen Villach kämpfen die Steinbach Black Wings Linz um einen Platz im Viertelfinale der win2day ICE hockey league. In Spiel 1 der Pre-Playoffs treffen Brian Lebler und Co. morgen Abend auf fremdem Eis auf die Adler.
EC iDM Wärmepumpen VSV – Steinbach Black Wings Linz
📅 Pre-Playoff Spiel 1: Mittwoch, 04. März, 19:15 Uhr, Villacher Stadthalle
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Am morgigen Mittwoch starten die Steinbach Black Wings in die Pre-Playoffs der ICE Hockey League. Im ersten Spiel der Best-of-Three-Serie ist das Team rund um Kapitän Brian Lebler auswärts beim EC VSV gefordert. Lediglich ein Punkt trennte die beiden Mannschaften nach dem Grunddurchgang – mit dem besseren Ende für die Villacher, die sich damit das Heimrecht sichern konnten. Offensiv präsentierten sich die Kärntner treffsicher: 148 erzielte Tore bedeuten acht mehr als die Oberösterreicher. Defensiv offenbarten die Adler jedoch Schwächen und die Goalies der Adler mussten 156 Gegentreffer hinnehmen. Eine der großen Stärken des VSV ist das Powerplay. Mit einer Erfolgsquote von 23,24 Prozent rangieren die Villacher ligaweit auf Platz sechs. Insgesamt 33 Treffer erzielte die Mannschaft von Head Coach Pierre Allard in Überzahl. Im Penalty Killing hingegen lief es weniger rund: Mit 77,78 Prozent belegen die Kärntner nur Rang elf im Liga-Ranking. Zwischen den Pfosten ist Joe Cannata die unumstrittene Nummer eins. In 41 Einsätzen kommt der US-Amerikaner auf eine Save-Percentage von 91,01 Prozent. Offensiv ist Adam Helewka der gefährlichste Mann im Kader. Der Kanadier verbuchte im Grunddurchgang starke 45 Scorerpunkte (24 Tore, 21 Assists). Für die Pre-Playoffs verstärkten sich die Villacher zusätzlich mit Michael Kernberger, der in dieser Saison auch für die Linzer im Einsatz stand. Neu im Kader der Kärntner ist außerdem Joel Teasdale. Der 26-jährige Kanadier war bisher vor allem in der AHL aktiv, absolvierte jedoch auch zwei NHL-Spiele im Trikot der Montréal Canadiens. In bislang sechs Einsätzen für die Adler erzielte Teasdale bereits zwei Tore und steuerte einen Assist bei. In den bisherigen Aufeinandertreffen setzte sich jede Mannschaft zweimal durch. Die Oberösterreicher mussten sich im ersten Spiel in der Linz AG Eisarena zwar deutlich geschlagen geben, konnten sich aber im ersten Spiel in Villach revanchieren. Die anderen beiden Partien gingen an das jeweilige Heimteam.
Locker Room Update
Mit dem Sieg gegen Budapest am vergangenen Wochenende sicherten sich die Stahlstädter das Ticket für die Pre-Playoffs. Die anschließende Niederlage gegen die Graz 99ers verhinderte jedoch knapp das Heimrecht in der ersten Runde. Ausschlaggebend waren dabei vor allem zu viele Strafminuten, die es den Murstädtern ermöglichten, kontinuierlich offensiven Druck aufzubauen und die Partie zunehmend zu kontrollieren. Auch vor dem Auftakt der Pre-Playoffs steht Head Coach Philipp Lukas personell vor Herausforderungen. Krankheitsbedingt müssen Brian Lebler und seine Teamkollegen auf Jonathan Oschgan verzichten. Dennoch gibt es positive Signale aus dem Linzer Kader: Julian Pusnik ist nach seiner Verletzung wieder vollständig ins Mannschaftstraining eingestiegen. Ob er in Spiel 1 gegen Villach tatsächlich aufläuft, entscheidet sich kurzfristig. Zusätzlichen Rückhalt erhält das Team von den Rängen – ein Fanbus macht sich auf den Weg nach Kärnten, um die Oberösterreicher vor Ort zu unterstützen.
Am Freitag den 06.03. steigt dann das erste Pre-Playoff Match in der Linz AG Eisarena. Der Verkauf für das Heimspiel läuft und es sind nur mehr wenige Sitzplätze verfügbar. Tickets sind online unter tickets.blackwings.at und an der Abendkasse erhältlich.
Trotz stark erkämpfter Führung müssen sich die Steinbach Black Wings Linz im ersten Pre-Playoff-Duell mit dem VSV bitter geschlagen geben. Die Oberösterreicher legen durch Gerd Kragl vor, doch die Adler schlagen zurück und erzwingen die Verlängerung. Dort fällt in der 75. Minute die Entscheidung, womit die Linzer im Heimspiel einen Sieg brauchen, um ihre Saison zu verlängern.
EC iDM Wärmepumpen VSV – Steinbach Black Wings Linz 2:1 n.V. (0:0, 0:1, 1:0, 1:0)
Torschützen: 0:1 Gerd Kragl (35. Min), 1:1 Kevin Hancock (43. Min), 2:1 Kevin Hancock (75. Min)
Am Mittwochabend starteten Brian Lebler und Co. in Spiel 1 der Pre-Playoffs gegen den VSV. Verzichten musste die Mannschaft von Head Coach Philipp Lukas diesmal auf Jonathan Oschgan, der krankheitsbedingt nicht nach Kärnten mitreisen konnte. Da auch Ryan MacKinnon fehlte, rückte Tim Geifes ins Line-up zurück. Auf das Eis geführt wurde das Team erneut von Schlussmann Rasmus Tirronen.
In der dritten Minute war es die vierte Linie der Hausherren, die sich mit ordentlich Tempo nach vorne spielte. Dominik Prodinger legte auf der rechten Seite auf Felix Maxa ab, der einen Warnschuss auf den Linzer Goalie abgab. Zwei Minuten später waren es die Stahlstädter, die das Spiel auf die andere Seite verlagerten. Travis Barron spielte die Scheibe zu Brian Lebler, der im Slot eine scheinbar perfekte Lücke fand, doch Joe Cannata behielt die Oberhand. Kurz darauf zog John Hughes ab, wurde jedoch noch rechtzeitig von Gerd Kragl gestört, der ihm den Puck abnahm. Nach fast sechs gespielten Minuten wurde die erste Strafe verhängt: Emilio Romig stellte Kevin Hancock in der neutralen Zone das Bein und musste für zwei Minuten in die Kühlbox. Im ersten Powerplay gelang es den Villachern kaum, Druck aufzubauen. Immer wieder schafften es die Stahlstädter, die Scheibe aus dem eigenen Defensivdrittel zu befördern. So überstanden sie die Unterzahl ohne Gegentreffer. Emilio Romig kam direkt von der Strafbank und zog auf das Villacher Tor zu. Nach einem schönen Pass kam er zum Abschluss, konnte Cannata jedoch nicht überwinden. Zur Halbzeit des ersten Drittels bot sich Joel Teasdale eine große Möglichkeit. Nachdem das Gehäuse der Oberösterreicher von den Kärntnern belagert wurde, war Rasmus Tirronen auf der rechten Seite beschäftigt und reagierte auf den Querpass zu spät. Teasdale nahm den Puck an und feuerte auf das beinahe leere Tor, traf jedoch nur den Pfosten. Gleich darauf versuchten es die Hausherren erneut: John Hughes kam zum Abschluss, zielte aber am langen Eck vorbei. In der 13. Minute schwächten sich die Gäste mit der zweiten Strafe selbst. Graham Knott musste wegen Haltens für zwei Minuten pausieren. Auch in dieser Unterzahl ließen die Stahlstädter kaum etwas zu und suchten ihrerseits den Weg nach vorne. Wenige Sekunden vor Ablauf der Strafe kam Adam Helewka an die Scheibe, fand jedoch keinen Abnehmer. Eine Minute später kam es zu einer kleinen Rangelei zwischen Greg Moro und Nick Hutchison, für die beide jeweils zwei Minuten erhielten.Es ging mit fünf gegen fünf weiter. Kurz darauf musste auch Michael Kernberger auf die Strafbank der Villacher, womit die Linzer zu ihrem ersten Powerplay kamen. Doch auch sie konnten die Überzahl nicht nutzen. Wenig später verabschiedeten sich beide Mannschaften mit einem 0:0 in die Kabinen.
Linzer schießen sich in Führung
In der 23. Minute versuchte es Nikita Scherbak mit einem Schuss aus spitzem Winkel, doch dieser war zu harmlos, um für die Oberösterreicher wirklich gefährlich zu werden. Eine Minute später eroberte Luka Maver den Puck von einem Stürmer der Hausherren und brachte ihn über die neutrale Zone in die Offensive. Allerdings war keiner seiner Teamkollegen schnell genug nachgerückt, sodass er keinen Abnehmer fand. In der 25. Minute kämpfte sich Graham Knott nach vorne, doch sein Abschluss landete im Fanghandschuh des Villacher Schlussmanns. Zwei Minuten später mussten sowohl Kevin Hancock als auch Julian Pusnik auf die Strafbank. Nur wenige Sekunden danach wurde Dylan Macpherson wegen Beinstellens gegen Shawn St-Amant ebenfalls mit einer Strafe belegt, wodurch Linz erneut in Überzahl agierte. Trotz einiger guter Pässe und drei Abschlüssen auf das Tor der Hausherren gelang es den Stahlstädtern nicht, auf 1:0 zu stellen. In den darauffolgenden Minuten lieferten sich beide Mannschaften ein intensives Hin und Her auf dem Eis, Großchancen blieben jedoch zunächst aus. In der 31. Minute brachte Ken Ograjensek die Linzer nach einem Zuspiel von Yohann Auvitu auf Shawn St-Amant beinahe in Führung, doch sein Schuss wurde vom Villacher Schlussmann pariert. Zwei Minuten später versuchte es Nick Hutchison im Konter, doch auch Tirronen war nicht zu überwinden. In der 33. Minute lief Emilio Romig im Breakaway auf Joe Cannata zu, doch der Torhüter blieb Sieger. In den letzten vier Minuten des zweiten Spielabschnitts wurden die Linzer zunehmend gefährlicher: Nachdem Stefan Gaffal auf das Villacher Tor geschossen hatte, verwertete Gerd Kragl den Abpraller, brachte den Puck hinter Cannata im Tor unter und stellte in der 35. Minute auf 1:0 für die Oberösterreicher. Nur eine Minute später ergab sich eine Konterchance für die Kärntner, doch Tirronen begrub den Puck rechtzeitig unter sich. Kurz darauf kam es zur nächsten Rangelei zwischen Patrick Söllinger und Adam Helewka, die beide in die Kühlbox mussten. Wenig später gesellte sich auch Brian Lebler zu Patrick Söllinger auf die Strafbank. Beinahe wäre den Stahlstädtern in Unterzahl noch ein Shorthander gelungen, doch mit einer verbleibenden Minute in Unterzahl ging es für die Oberösterreicher in die zweite Pause des Abends.
Adler erkämpfen sich Verlängerung
Doch auch die zweite Minute in Unterzahl konnten die Linzer ohne Gegentreffer überstehen. Eine Minute später versuchte es erneut Adam Helewka, doch wieder war Rasmus Tirronen nicht zu überwinden. In der 43. Minute war es dann so weit: Kevin Hancock brachte die Villacher mit einem Treffer ins kurze Eck mit 1:1 in Führung. Eine Minute danach gab es auf beiden Seiten jeweils eine Strafe. Bei den Villachern traf es Adam Helewka wegen Haltens, bei den Stahlstädtern Ken Ograjensek. Nach einem Fehler in der Linzer Defensive kam es beinahe zum Führungstreffer der Hausherren, doch Tirronen verhinderte diesen rechtzeitig. In der 49. Minute wurde es vor dem Gehäuse der Heimmannschaft gefährlich, als Logan Roe die Defensive ausspielte. Patrick Söllinger legte auf der rechten Seite für Yohann Auvitu auf, der kurz nach der blauen Linie abzog, jedoch nur die Stange im rechten Kreuzeck traf. Auch zwei Minuten später waren es weiterhin die Oberösterreicher, die den Ton am Eis angaben. Erneut eroberte Ken Ograjensek die Scheibe, der Führungstreffer blieb jedoch aus. In den letzten beiden Minuten gelang keiner Mannschaft das 2:1, weshalb die Partie in die Overtime ging.
Villach entscheidet Overtime für sich
Anfangs konnten sich die Adler in der Offensive festsetzen, doch auch die Oberösterreicher ließen nicht locker. In der 63. Minute kämpfte sich Ken Ograjensek nach vorne durch, wurde jedoch gefoult und kam deshalb nicht zum Abschluss – eine Strafe blieb jedoch aus. Kurz darauf geriet Tirronen in ein kleines Chaos neben dem Tor, das mehrere Sekunden lang leer stand. Zum Glück für die Linzer positionierte sich Gerd Kragl davor und entschärfte die Situation. In der 69. Minute musste Logan Roe wegen Beinstellens auf die Strafbank. Im Powerplay der Villacher wurde es brenzlig vor dem Linzer Schlussmann: Nach einem Schuss und dem darauffolgenden Rebound konnte Tirronen den Puck gerade noch rechtzeitig unter sich begraben. Zwei Minuten später ergab sich für die Hausherren durch Philipp Lindner eine weitere Chance, doch Tirronen parierte. Nach 15 Minuten in der Verlängerung traf Kevin Hancock ins kurze Kreuzeck und stellte in der Best-of-Three-Serie auf 1:0 für den VSV.
Am kommenden Freitag treffen die Linzer vor heimischem Publikum zum zweiten Mal auf die Villacher Adler, dabei haben Brian Lebler und Co. die Chance, sich Spiel 3 am kommenden Sonntag zu erspielen. Tickets für das Heimspiel am Freitag sind online unter tickets.blackwings.at sowie an der Abendkasse erhältlich.
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