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Keine Punkte beim Comeback

Im ersten Spiel nach der langen Corona-Zwangspause setzte es für die Steinbach Black Wings Linz bei Znojmo eine empfindliche 4:7-Niederlage.

 

Dabei war den Black Wings zu Beginn die lange Spielpause überhaupt nicht anzumerken. Die Linzer legten einen tollen Start hin, schon nach 30 Sekunden hatte Stefan Gaffal die Top-Möglichkeit zur Führung, Znaim-Goalie Pavel Kantor war aber auf dem Posten und verhinderte den Verlusttreffer. Den die Hausherren dann aber in Minute fünf hinnehmen mussten. Nach starker Vorarbeit von Kai Kantola blieb Kapitän Brian Lebler an der langen Ecke cool und schob zur Führung ein (5.). Die Black Wings blieben weiter das dominierende Team und erspielten sich Chance um Chance. Erst parierte Pavel Kantor einen Schlenzer von Will Pelletier sehenswert mit der Schulter, Sekunden später fischte der Goalie einen Schlagschuss von Maxim Lamarche aus der Ecke (6.). Drei Minuten danach war es aber soweit und die Linzer konnten die Führung ausbauen. Ramon Schnetzer zog aus der Distanz ab und die Scheibe schlug zum 2:0 in der Kreuzecke ein (9.). Unmittelbar danach fanden die Tschechen aber deutlich besser in die Partie und wurden auch erstmals richtig gefährlich, doch Goalie Jared Coreau war beim Versuch von Adam Sedlak nicht zu überwinden (10.). In Minute 14 musste sich der Torhüter aber dann erstmals geschlagen geben. Tony Luciani wurde im Slot völlig vergessen und der Stürmer schob trocken ein (14.). Die Linzer zeigten sich davon aber wenig beeindruckt und hätten vom Bully weg die Führung um ein Haar ausgebaut, doch Emilio Romigs Schuss prallte von der Maske des Schlussmannes über die Latte. 34 Sekunden vor Ende des Drittels konnten die Hausherren aber dann doch ausgleichen. Radim Matus behielt im Slot die Übersicht und stellte auf 2:2.

 

Den deutlich besseren Start ins Mitteldrittel erwischten dann die Heimischen. Nach nur 70 Sekunden entwischte Tony Luciani der Linzer Abwehr und brachte sein Team erstmals in Führung. Zwei Minuten später wurden auch die Linzer erstmals gefährlich, aber der sehenswerte Schuss von Emilio Romig traf nur die Stange. Die Tschechen erhöhten danach wieder das Tempo und konnten ihre Führung per Doppelschlag ausbauen. Erst nutzte Radim Matus die fehlende Zuordnung in der Linzer Abwehr zum 2:4 aus, nur 25 Sekunden später ließ Tomas Svoboda Jared Coreau bei einem Schuss auf die Kreuzecke keine Chance. Danach brauchten die Linzer etwas um sich von diesem Rückschlag zu erfangen. Zwar konnte man die Partie nun wieder deutlich offener gestalten, wirklich zwingend wurde man aber gegen Ende des Mittelabschnitts nicht mehr.

 

Zum Start ins Schlussdrittel hatten die Black Wings dann wieder mehr von der Partie und hätten in Minute 42 fast zum dritten Mal angeschrieben, doch Kai Kantolas Schuss auf die lange Ecke wurde zur Beute von Pavel Kantor. Die Black Wings waren zu diesem Zeitpunkt das optisch überlegene Team und konnten sich dafür auch belohnen. Brian Lebler verkürzte in Minute 48 nach starker Vorarbeit von Stefan Gaffal auf 3:5. Zwei Minuten darauf aber nutze Tony Luciani ein Top-Zuspiel in den Slot eiskalt und stellte den Drei-Tore-Vorsprung für sein Team wieder her. Doch auch die Black Wings hatten ihre Möglichkeiten, so scheiterte beispielsweise Brian Lebler an der Außenstange (53.). Drei Minuten später durften die Hausherren dann aber erneut jubeln. Alexander Younan wurde im Slot viel zu spät attackiert und stellte durch die Beine von Jared Coreau auf 3:7. Der Schlusspunkt des Spiels blieb aber den Linzern vorbehalten. Rafael Rotter wurde im Slot bedient und der Stürmer markierte nach geschickter Täuschung den 4:7-Endstand.

 

Viel Zeit zur Regeneration bleibt den Black Wings nun nicht. Bereits am Samstag gastieren die Innsbrucker Haie in der Linz AG Eisarena. Und die Tiroler reisen mit einem Erfolgserlebnis im Rücken an. Im Freitagsspiel besiegten die Haie Szekesfehervar auswärts mit 5:3.

 

Bet-at-home ICE Hockey League, Runde 38: Tesla Orli Znojmo – Steinbach Black Wings Linz 7:4 (2:2. 3:0, 2:2). – Torfolge: 0:1 (5.) Lebler, 0:2 (9.) Schnetzer, 1:2 (14.) Prokes, 2:2 (20.) Matus, 3:2 (22.) Luciani, 4:2 (31.) Matus, 5:2 (31.) Svoboda, 5:3 (48.) Lebler, 6:3 (51.) Luciani, 7:3 (57.) Younan, 7:4 (59.) Rotter. – Strafminuten 2/0. – Referees: Nagy/Trilar – Gatol/Weiss.